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Buchhaltung und DATEV-Export

Abomat bucht jede Forderung, Zahlung, Rücklastschrift, Ausbuchung und Guthabenbewegung in seinem Buchungsjournal. Mit dem DATEV-Export gibst du diese Buchungen an deine Steuerberatung weiter: als Buchungsstapel im DATEV-Format EXTF, den sie direkt in ihr DATEV-Programm einliest, dazu ein Begleitprotokoll als PDF und eine Liste aller Einzelposten. Einmal richtest du unter Einstellungen > Buchhaltung Kontenrahmen und Konten ein, danach erstellst du den Export je Monat oder Wirtschaftsjahr mit wenigen Klicks.

Wo in Abomat
Einstellungen > Buchhaltung; Export unter Reports > DATEV-Export
Wer darf das
Einrichtung nur Inhaber; Export Inhaber und Mitarbeitende mit dem Recht "Finanz-Reports und Buchhaltungsexport"

Auf einen Blick

  • Einrichtung unter Einstellungen > Buchhaltung, nur durch den Inhaber.
  • Kontenrahmen SKR03 oder SKR04 mit vorgeschlagenen Konten oder Individuell mit freien Konten.
  • Buchungslogik Soll (Bilanzierung) oder Ist (Einnahmen-Überschuss-Rechnung).
  • Eigene Erlöskonten je Erlösart und Steuersatz, Konten für Forderungsverluste, optional BU-Schlüssel.
  • Mit mehreren Standorten: einzelne Konten je Standort abweichend.
  • Export unter Reports > DATEV-Export je Monat oder Wirtschaftsjahr, mit Vorschau und Prüfung vor dem Herunterladen.
  • Ein ZIP mit DATEV-Datei, Begleitprotokoll (PDF) und Journal-Detail (CSV).
  • Exportprotokoll mit Nummer, Zeitraum und Person; jede Datei lässt sich später unverändert wieder herunterladen.
  • Spätere Buchungen in schon exportierten Zeiträumen kommen als Nachtrag in den nächsten Export, alte Dateien bleiben unverändert.

Funktionen

Wo du was findest und wer es darf

WasWoWer
Einrichten (Kontenrahmen, Konten, Nummern)Reiter Buchhaltung unter Einstellungennur der Inhaber
Export erstellen und herunterladen, ExportprotokollKachel DATEV-Export unter Reports in der Gruppe FinanzenInhaber und Mitarbeitende mit dem Recht Finanz-Reports und Buchhaltungsexport
Report Journal-DetailReports, Gruppe Finanzenwie oben

Das Recht vergibst du unter Einstellungen > Benutzer. Die Funktion gibt es in jedem Tarif, ein Plugin brauchst du nicht.

Buchhaltung einrichten

  1. Öffne Einstellungen > Buchhaltung.
  2. Wähle den Kontenrahmen. Abomat trägt dann die vorgeschlagenen Konten ein.
  3. Trage Beraternummer und Mandantennummer von deiner Steuerberatung ein und prüfe Sachkontenlänge, Beginn des Wirtschaftsjahrs und Buchungslogik.
  4. Stimme die Konten mit deiner Steuerberatung ab und ändere sie, wo nötig.
  5. Speichere mit Buchhaltung speichern.

Oben auf der Seite steht der Hinweis Kontenzuordnung mit der Steuerberatung abstimmen. Die Konten aus SKR03 und SKR04 sind ein Vorschlag von Abomat. Welche Konten, Steuerschlüssel und welche Buchungslogik für dein Unternehmen richtig sind, entscheidet deine Steuerberatung, nicht Abomat.

Beim ersten Öffnen ist SKR03 mit seinen Vorschlagskonten vorausgewählt. Wählst du vor dem ersten Speichern SKR04, wechseln die Konten sofort auf dessen Vorschlag; bei Individuell sind alle Kontenfelder leer. Gespeichert werden die Konten, die du dann siehst. Solange du nicht gespeichert hast, gilt die Buchhaltung als nicht eingerichtet, und der Export ist gesperrt.

Kontenrahmen wechseln

Wählst du nach dem ersten Speichern einen anderen Kontenrahmen und klickst Buchhaltung speichern, fragt Abomat nach: "Kontenrahmen wechseln?" Mit Wechseln und Vorlage übernehmen werden alle Konten auf die Vorlage des neuen Kontenrahmens gesetzt; bei Individuell sind danach alle Kontenfelder leer. Eigene Änderungen an den Konten gehen dabei verloren. Bereits erzeugte Exporte bleiben unverändert. Mit Abbrechen bleibt alles beim Alten.

Abweichende Konten je Standort

Hast du mehrere Standorte, erscheint nach dem ersten Speichern unten der Bereich Abweichende Konten je Standort. Je Standort klappst du eine Liste aller Konten auf. Grau vorgeblendet steht das Konto des Unternehmens; trägst du eine eigene Nummer ein, bucht dieser Standort dort. Leere Felder buchen wie das Unternehmen. Gespeichert wird je Standort mit Konten für ... speichern. Hinter dem Standortnamen steht, wie viele Konten abweichen.

Berater, Mandant, Wirtschaftsjahr, Buchungslogik und BU-Schlüssel gelten für alle Standorte gleich. Welcher Standort für eine Buchung gilt, richtet sich nach dem Standort des Mitglieds.

So kannst du zum Beispiel die Erlöse jedes Standorts auf eigene Erlöskonten buchen lassen, damit die Steuerberatung sie getrennt auswerten kann.

Welche Vorgänge gebucht werden

Grundlage ist das Buchungsjournal, also dieselben Buchungen, die du unter Reports im Buchungsjournal siehst. Was daraus im Buchungsstapel wird, hängt von der Buchungslogik ab.

Soll (Bilanzierung): Jeder Vorgang läuft über einen Sammeldebitor für alle Mitglieder.

Vorgang in AbomatBuchung
Forderung, Storno, Teilstorno, GutschriftSammeldebitor an Erlöskonto der Erlösart und des Steuersatzes (Storno und Gutschrift in Gegenrichtung)
Zahlungseingang, Zahlung zurückgenommenGeldkonto an Sammeldebitor (Rücknahme in Gegenrichtung)
Rücklastschrift, Rücklastschrift zurückgenommenSammeldebitor an Bank (Rücknahme in Gegenrichtung)
Ausbuchung (uneinbringlich), Ausbuchung zurückgenommenForderungsverluste des Steuersatzes an Sammeldebitor (Rücknahme in Gegenrichtung)
Guthaben entstanden (Überzahlung, Aufladung), Guthaben ausgezahltGeldkonto und Sammeldebitor
Guthaben verrechnet, mit Guthaben bezahlt, Umbuchung bei der Zusammenführung zweier Aktenkeine Buchung, das Geld bleibt im Sammeldebitor

Ist (Einnahmen-Überschuss-Rechnung): Gebucht wird nur, wenn Geld fließt.

Vorgang in AbomatBuchung
ZahlungseingangGeldkonto an Erlöskonto der Erlösart und des Steuersatzes
Rücklastschrift, Zahlung zurückgenommenStorno des Erlöses gegen das Geldkonto
Mit Guthaben bezahltGuthabenkonto an Erlöskonto
Guthaben entstanden, Guthaben ausgezahltGeldkonto und Guthabenkonto
GutschriftErlöskonto und Guthabenkonto
Forderung, Storno, Ausbuchung, Umbuchungkeine Buchung

Geldkonto je Zahlart: Zahlen vor Ort bucht auf die Kasse, Stripe und PayPal auf ihr Geldtransitkonto, alles andere (Lastschrift, Überweisung, Rechnung) auf die Bank.

Steuersatz: Jede Buchung trägt den Umsatzsteuersatz ihrer Forderung. Fehlt er, nimmt Abomat den Standardsatz aus Einstellungen > Unternehmen (Umsatzsteuer auf Beiträge) und weist in der Vorschau darauf hin. Ist auch dort nichts festgelegt, lässt sich der Export nicht erstellen. Konten gibt es für 19 %, 7 % und steuerfrei; ein anderer Satz führt zu einer Fehlermeldung.

Erlösarten: Mitgliedsbeitrag, Zusatzabo, Startgebühr, Einmalleistung, Termin, Kurs, Rücklastschriftgebühr und Sonstiges.

Zahlläufe als Sammelbuchung

Damit der Stapel übersichtlich bleibt, fasst Abomat die Forderungen und Einzüge eines eingereichten Zahllaufs (Stand "exportiert" oder "eingezogen") zusammen: je Erlösart und Steuersatz eine Zeile, etwa Zahllauf 05.10.2026 Forderungen Mitgliedsbeitrag 19 % und Zahllauf 05.10.2026 Einzug. Im Feld Belegfeld 1 steht dann eine Kennung des Zahllaufs, die mit KF beginnt; sie ist dieselbe wie in der SEPA-Datei des Zahllaufs.

Alles andere bucht Abomat einzeln: Rücklastschriften, Zahlungen von Hand, Stornos, Ausbuchungen, Guthaben und Forderungen aus Zahlläufen, die noch Entwurf sind. Bei Einzelbuchungen steht im Belegfeld 1 die Referenz aus dem Buchungsjournal, im Buchungstext die Buchungsart und die Mitgliedsnummer, zum Beispiel Rücklastschrift NOR-10100. Namen von Mitgliedern stehen nicht in der DATEV-Datei, nur im Journal-Detail.

Export erstellen

  1. Öffne Reports und dort in der Gruppe Finanzen die Kachel DATEV-Export.
  2. Wähle unter Zeitraum die Art: Monat mit Monat und Jahr oder Wirtschaftsjahr mit Beginnt im Jahr. Vorgeschlagen ist der Vormonat. Darunter siehst du den genauen Zeitraum von Tag zu Tag.
  3. Klicke Vorschau prüfen.
  4. Lies die Vorschau: Fehler musst du beheben, Hinweise solltest du kennen.
  5. Klicke Export erstellen und herunterladen. Abomat vergibt die nächste Exportnummer, meldet "Export ... erstellt." und lädt das ZIP herunter.
  6. Gib das ZIP an deine Steuerberatung.

Änderst du den Zeitraum, verschwindet die Vorschau, und du prüfst neu. Ist die Buchhaltung noch nicht eingerichtet, steht oben Buchhaltung einrichten; der Inhaber kommt mit Zu Einstellungen > Buchhaltung direkt dorthin, Mitarbeitende sehen den Hinweis, dass der Inhaber das einrichtet.

Die Vorschau

Die Vorschau zeigt vor dem Export:

  • Kennzahlen: Buchungszeilen (Zeilen in der DATEV-Datei), Journal-Buchungen (Buchungen aus Abomat, die darin stecken), Davon Nachträge und Summe Soll.
  • Fehler unter "So kann der Export nicht erstellt werden", zum Beispiel "Konto fehlt: ...", ein fehlender Steuersatz, ein Steuersatz ohne Konto, eine ungültige Kontonummer oder ein Zeitraum über zwei Wirtschaftsjahre. Solange ein Fehler da ist, bleibt der Knopf zum Export gesperrt.
  • Hinweise, die den Export nicht verhindern: Buchungen mit dem Standardsatz des Unternehmens, Nachträge und ein schon exportierter Zeitraum.
  • Die ersten 50 Zeilen des Stapels mit Datum, Belegfeld 1, Buchungstext, Konto, Gegenkonto, S/H und Betrag. Alle Zeilen stehen in der Datei.

Gibt es im Zeitraum keine Buchungen, lässt sich kein Export erstellen.

Was im ZIP steckt

DateiInhaltFür wen
DATEV-Datei (Name beginnt mit EXTF_Buchungsstapel)Der Buchungsstapel im DATEV-Format EXTF mit Berater- und Mandantennummer, Wirtschaftsjahr, Sachkontenlänge, Zeitraum und Kontenrahmen im Kopf. Der Stapel heißt zum Beispiel Abomat 10/2026.Steuerberatung, zum Einlesen
Begleitprotokoll (PDF)Eckdaten und Summen des Exports, siehe unten.Steuerberatung und du, zum Abstimmen
Journal-Detail (CSV)Jede enthaltene Buchung aus Abomat mit Belegfeld 1, Datum, Referenz, Mitglied (Nummer und Name), Buchungsart, Erlösart, Zahlart, USt-Satz und Betrag.Prüfpfad: welche Einzelposten hinter einer Sammelbuchung stehen

So liest die Steuerberatung die Datei ein: Die DATEV-Datei ist ein Buchungsstapel im DATEV-Format EXTF. Die Steuerberatung importiert sie in ihrem DATEV-Programm als Buchungsstapel in den Mandanten, dessen Berater- und Mandantennummer du eingetragen hast. Die Buchungen kommen ohne Festschreibung an; die Steuerberatung kann sie also nach dem Import prüfen, ändern und selbst festschreiben. Die Datei nicht vorher in Excel öffnen und speichern, sonst kann sich das Format ändern.

Das Begleitprotokoll

Das PDF Begleitprotokoll DATEV-Export mit Nummer enthält:

  • Eckdaten: Zeitraum, Buchungslogik, Kontenrahmen mit Sachkontenlänge, Berater und Mandant, Anzahl Buchungszeilen und Journal-Buchungen, wann und von wem erstellt, und bei einer Wiederholung "Gleicher Zeitraum wie Export ...".
  • Summen je Konto: jedes Konto mit Bezeichnung, Soll und Haben, darunter die Summe.
  • Erlöse je Steuersatz (brutto).
  • Hinweise aus der Vorschau, dazu der Hinweis, wenn Zeichen (etwa seltene Sonderzeichen in Namen) im DATEV-Zeichensatz fehlen und als "?" in der Datei stehen.
  • Den Hinweis, dass die Erlöse brutto auf Automatikkonten gebucht sind, sofern kein BU-Schlüssel hinterlegt ist, und dass die Einzelposten im Journal-Detail und im Buchungsjournal von Abomat stehen.

Das Protokoll hält die Einstellungen fest, die beim Export galten. Änderst du später Konten, bleibt das alte Protokoll, wie es war.

Exportprotokoll

Unter der Vorschau steht das Exportprotokoll mit allen Exporten deines Unternehmens, die neuesten oben, 20 je Seite:

SpalteInhalt
"Nr."Laufende Exportnummer, beginnt bei 1.
ZeitraumZum Beispiel Oktober 2026 oder Wirtschaftsjahr 2026; bei einem erneuten Export desselben Zeitraums zusätzlich "Wiederholung von Export ...".
LogikSoll oder Ist.
ZeilenAnzahl der Buchungszeilen.
ErstelltDatum, Uhrzeit und Person.
ZIPLädt genau die Datei von damals wieder herunter.

Das Protokoll sehen alle, die den DATEV-Export öffnen dürfen. Ein Export lässt sich nicht löschen oder nachträglich ändern.

Nachträge und Wiederholungen

Ein exportierter Zeitraum ist für Abomat abgeschlossen. Entsteht danach noch eine Buchung mit einem Datum in diesem Zeitraum, etwa eine nachträglich erfasste Barzahlung vom Vormonat, ändert Abomat die alte Datei nicht. Die Buchung kommt stattdessen als Nachtrag in den nächsten Export:

  • Der Nachtrag steht mit Buchungstext "Nachtrag ..." und dem ersten Tag des neuen Zeitraums als Belegdatum im Stapel.
  • Die Vorschau zählt sie unter Davon Nachträge und nennt sie im Hinweis "... Buchungen fallen in schon exportierte Zeiträume und kommen als Nachtrag mit Belegdatum ... hinein."
  • Jeder Nachtrag kommt genau einmal; im übernächsten Export ist er nicht mehr dabei.

Nachträge gibt es nur für Zeiträume, die schon exportiert sind. Einen Monat, den du noch nicht exportiert hast, exportierst du einfach später vollständig.

Exportierst du einen Zeitraum ein zweites Mal, erstellt Abomat einen neuen, vollständigen Export mit neuer Nummer und warnt vorher: "Dieser Zeitraum wurde schon exportiert (Export ... am ...). Importiert die Buchhaltung beide Dateien, sind die Buchungen doppelt." Im Exportprotokoll steht der neue Export als "Wiederholung von Export ...". Sag deiner Steuerberatung in dem Fall, welche Datei gilt.

Korrekturen an schon exportierten Forderungen

Öffnest du in der Forderungsaufstellung eines Vertrags einen der Dialoge Forderung vollständig stornieren, Anteilig stornieren oder Betrag ändern für eine Forderung, die schon in einem DATEV-Export steht, zeigt Abomat: "Diese Forderung steht schon im DATEV-Export ... Die Änderung kommt als Korrekturbuchung in den nächsten Export, die exportierte Datei bleibt unverändert." Du kannst die Änderung wie gewohnt vornehmen; sie erscheint im nächsten Export als eigene Buchung.

Report Journal-Detail

Unter Reports in der Gruppe Finanzen gibt es den Report Journal-Detail: "Die Einzelposten hinter jeder Zahllauf-Sammelbuchung des DATEV-Exports." Für den gewählten Monat oder das Jahr listet er alle Forderungen und Einzüge eingereichter Zahlläufe mit Zahllauf, Belegfeld 1, Datum, Referenz, Mitglied, Buchungsart, Erlösart, USt-Satz und Betrag, sortiert nach Zahllauf. Das Belegfeld 1 ist dasselbe wie in der DATEV-Datei; so findest du zu jeder Sammelzeile die einzelnen Mitglieder. Wie alle Reports lässt er sich nach Standort eingrenzen und als PDF oder CSV herunterladen.

Einstellungen und Optionen

Grunddaten

OptionWirkungStandard
KontenrahmenSKR03 oder SKR04 trägt die Vorschlagskonten ein und steht im Kopf der DATEV-Datei. Individuell: alle Konten frei, ohne Vorschlag. Ein späterer Wechsel setzt nach Rückfrage alle Konten auf die neue Vorlage.SKR03
SachkontenlängeWie viele Stellen deine Sachkonten haben, so wie im Mandat bei DATEV, 4 bis 8. Sachkonten dürfen höchstens so lang sein, der Sammeldebitor ist genau eine Stelle länger.4
BuchungslogikSoll (Bilanzierung): Forderungen, Zahlungen und Ausbuchungen laufen über den Sammeldebitor. Ist (Einnahmen-Überschuss-Rechnung): nur Zahlungsflüsse. Welche Logik gilt, legt deine Steuerberatung fest.Soll (Bilanzierung)
BeraternummerNummer deiner Steuerberatung bei DATEV, 1001 bis 9999999. Steht im Kopf der Datei.leer
MandantennummerDeine Mandantennummer bei der Steuerberatung, 1 bis 99999. Steht im Kopf der Datei.leer
Beginn des WirtschaftsjahrsMonat, in dem dein Wirtschaftsjahr beginnt. Bestimmt den Zeitraum beim Export Wirtschaftsjahr und steht im Kopf der Datei.Januar
Leistungsdatum übergebenEingeschaltet übergibt Abomat je Buchung das Ende des Leistungszeitraums als Leistungsdatum; bei Sammelbuchungen nur, wenn alle enthaltenen Forderungen dasselbe Ende haben. Laut DATEV nur in Absprache mit der Steuerberatung.aus

Alle Felder mit Stern sind Pflicht. Ohne Kontenrahmen, Beraternummer, Mandantennummer, Sachkontenlänge, Wirtschaftsjahr und Buchungslogik ist kein Export möglich.

Grundkonten

KontoWofürVorschlag SKR03Vorschlag SKR04
SammeldebitorEin Personenkonto für alle Mitglieder. Die offenen Posten je Mitglied führt Abomat.1000010000
Bank (Lastschrift, Überweisung, Rechnung)Zahlungen per Lastschrift, Überweisung und Rechnung, Rücklastschriften12001800
Kasse (Zahlen vor Ort)Zahlungen vor Ort10001600
Geldtransit StripeZahlungen über Stripe13601460
Geldtransit PayPalZahlungen über PayPal13601460
Guthaben der Mitglieder (nur Ist)Guthaben bei der Buchungslogik Ist17003500

Erlöse je Erlösart und Steuersatz

Eine Tabelle mit je einer Zeile pro Erlösart und den Spalten 19 %, 7 % und "steuerfrei". So kannst du zum Beispiel Kursgebühren auf ein anderes Erlöskonto buchen als Mitgliedsbeiträge.

Vorschlag19 %7 %steuerfrei
SKR03, alle Erlösarten840083008100
SKR04, alle Erlösarten440043004100
Rücklastschriftgebührwie obenwie obenSKR03 2700, SKR04 4830 (sonstige Erträge)
ForderungsverlusteSKR03 2406, SKR04 6936SKR03 2401, SKR04 6931SKR03 2400, SKR04 6930

Konten bestehen nur aus Ziffern und dürfen nicht nur aus Nullen bestehen. Ein leeres Konto führt erst beim Export zu einem Fehler, und zwar nur, wenn es im Zeitraum gebraucht wird.

BU-Schlüssel (optional)

Aufklappbar unter BU-Schlüssel (optional): je Konto ein Steuerschlüssel mit bis zu vier Ziffern. Leer heißt: das Konto ist ein Automatikkonto und rechnet die Steuer selbst; die Erlöse gehen dann brutto auf dieses Konto. Ein Schlüssel gilt für jede Buchung auf dieses Konto. Ob und welche Schlüssel nötig sind, entscheidet deine Steuerberatung.
Standard: alle leer.

Abweichende Konten je Standort

Nur mit mehr als einem Standort und nach dem ersten Speichern. Jedes Konto lässt sich je Standort überschreiben, leere Felder buchen wie das Unternehmen. BU-Schlüssel, Nummern, Wirtschaftsjahr und Buchungslogik gelten für alle Standorte.
Standard: alle leer.

Zusammenhänge

  • Reports: Die Kachel DATEV-Export und der Report Journal-Detail stehen in der Gruppe Finanzen. Das Buchungsjournal zeigt dieselben Buchungen, aus denen der Export entsteht.
  • Forderungen: Forderungen, Zahlungen, Stornos, Ausbuchungen und Guthaben sind die Vorgänge, die gebucht werden.
  • Zahlläufe: Eingereichte Zahlläufe kommen als Sammelbuchung, mit derselben Kennung wie in der SEPA-Datei.
  • Verträge: Hinweis in den Dialogen der Forderungsaufstellung, wenn eine Forderung schon exportiert ist.
  • Einstellungen > Unternehmen: Standardsatz der Umsatzsteuer für Buchungen ohne eigenen Satz.
  • Einstellungen > Standorte: Standorte, für die du abweichende Konten einträgst.
  • Einstellungen > Benutzer: das Recht Finanz-Reports und Buchhaltungsexport.
ReportsAuswertungen und Exporte.Forderungenoffene Posten, Zahlungen, Rücklastschriften, Mahnungen.ZahlläufeLastschriften einziehen und Kontoauszüge einlesen.VerträgeVerträge anlegen, ändern, ruhen lassen, kündigen.Unternehmen und GläubigerStandorteBenutzer und MitarbeiterZahlarten

Häufige Fragen

Welchen Kontenrahmen und welche Buchungslogik soll ich wählen?

Das legt deine Steuerberatung fest. Frag dort nach Kontenrahmen, Sachkontenlänge, Buchungslogik, Berater- und Mandantennummer und gib ihr die Kontentabelle zum Abstimmen. Abomat gibt keine steuerliche Beratung.

Ich sehe den Reiter Buchhaltung in den Einstellungen nicht.

Den sieht nur der Inhaber. Mitarbeitende mit dem Recht Finanz-Reports und Buchhaltungsexport erstellen den Export unter Reports.

Der Knopf Export erstellen und herunterladen ist grau.

Die Vorschau zeigt einen Fehler, oder es gibt im Zeitraum keine Buchungen. Meist fehlt ein Konto ("Konto fehlt: ...") oder ein Steuersatz; trag es unter Einstellungen > Buchhaltung bzw. Einstellungen > Unternehmen nach und prüfe die Vorschau neu.

Ich habe nach dem Export noch eine Zahlung für den Vormonat erfasst. Muss ich neu exportieren?

Nein. Die Zahlung kommt als Nachtrag in den nächsten Export. Ein zweiter Export desselben Zeitraums würde alle Buchungen doppelt liefern.

Meine Steuerberatung hat eine Datei verloren.

Lade sie im Exportprotokoll mit ZIP erneut herunter. Du bekommst genau die Datei von damals.

Warum stehen in der DATEV-Datei keine Namen?

Der Buchungstext enthält nur Buchungsart und Mitgliedsnummer. Wer hinter einer Buchung steht, zeigt das Journal-Detail im ZIP oder der Report Journal-Detail.

Soll ich monatlich oder je Wirtschaftsjahr exportieren?

Wie es mit deiner Steuerberatung vereinbart ist. Bleib aber bei einem Weg: Ein Export Wirtschaftsjahr enthält alle Buchungen des Jahres, auch die schon monatlich exportierten.

Gut zu wissen

  • Ein Buchungsstapel liegt immer innerhalb eines Wirtschaftsjahrs. Nachträge aus dem alten Wirtschaftsjahr kommen mit dem ersten Tag des neuen Zeitraums als Belegdatum in den Stapel; sprich mit deiner Steuerberatung ab, wie sie damit umgeht.
  • Abomat warnt nur, wenn genau derselbe Zeitraum schon exportiert ist. Ein Export Wirtschaftsjahr nach monatlichen Exporten desselben Jahres enthält die Buchungen ein zweites Mal, ohne Warnung.
  • Exportierte Dateien ändern sich nie, auch nicht, wenn du später Konten oder Kontenrahmen änderst. Neue Einstellungen gelten ab dem nächsten Export.
  • Beim Wechsel des Kontenrahmens bleiben die abweichenden Konten der Standorte stehen. Prüfe sie danach.
  • Konten für Gebühren des Geldverkehrs und für Rechnungsabgrenzung gibt es nicht, weil Abomat solche Buchungen nicht kennt. Die Leistungsabgrenzung zum Jahresende findest du als Berechnungshilfe im Report Leistungsabgrenzung.
  • Der Export enthält nur Buchungen aus Abomat. Rechnungen deiner Lieferanten, Mieten oder Löhne bucht deine Steuerberatung wie bisher.
  • Die Datei ist im Zeichensatz von DATEV gespeichert. Zeichen, die es dort nicht gibt, stehen als "?" darin; das Begleitprotokoll nennt ihre Anzahl.
  • Die Jahresauswahl reicht vom laufenden Jahr zehn Jahre zurück.